Ausbildung mit der Rettungshundestaffel - 07.Mai.2017


Ausbildung mit der ASB Rettungshundestaffel

 

Am Samstag dem 06.05.2017 um 13.00 Uhr stand die lang vorbereitete Ausbildung mit der ASB Rettungshundestaffel aus Kronach auf dem Dienstplan der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Lehesten sowie der Löschgruppe Schmiedebach. Den Kameraden war die Rettungshundestaffel nicht unbekannt. Schon einmal wurde mit Ihr eine Schauvorführung zum Bergmannstag durchgeführt. 

Zu Beginn schulte der Staffelführer die Kameradinnen und Kameraden zur grundlgegenden Arbeit der Rettungshundestaffel und der Arbeitsweise der Hunde. Dabei wird hauptsächlich zwischen Flächensuchhund und Mantrailer unterschieden.

Der Flächensuchhund kann eine Fläche von 3 Hektar innerhalb von 20 min absuchen, und so alle dort befindlichen Personen aufspüren und ausfindig machen. Der Mantrailer ist so trainiert, dass er nach Aufnahme einer Witterung der gesuchten Person, nur versucht deren Geruchsspuren zu folgen und die Person ausfindig zu machen. Dabei wurde auch erklärt, welcher immense Aufwand hinter der Ausbildung der Rettungshunde steht. Dann wurde durch den Staffelführer ausführlich erläutert, wie die Rettungshundestaffel mit anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben als auch Hilfsorganisationen zusammenarbeit und gemeinsam im Einsatzfall vorgegangen werden kann.  

    

Nach der theoretischen Einweisung, folgte die praktische Umsetzung, die in zwei Einsatzszenarien aufgeteilt war. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Lehesten baute dabei eine abgesetzte Einsatzleitung auf und übernahm die Führung. Dabei wurde der Einsatzleiter von einer Führungsstaffel unterstützt, die die Führungsunterstützung übernahm. Dabei wurde der Umgang mit dem Einsatztagebuch, der Kräfte- und Mittelübersicht, dem Erstellen einer Lagekarte als auch die Abwicklung der Kommunikation beübt.

Die Führungsgruppe übt schon seit mehreren Monaten die Einsatzführung in Vorbereitung auf die Übungen und der bevorstehnden Aufgaben an der ICE-Neubaustrecke. Hier ist sie im Landkreis mit der Führung der Tunnelbasiseinheit 4 beauftragt. Die Kameraden der Führungsgruppe absolvierten hierfür unteranderem mehrere Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule.

Die restlichen Kameradinnen und Kameraden fuhren gemeinsam mit der Rettungshundestaffel den Breitstellungsraum an, den die Einsatzleitung vorgab. Nach dem der Einsatzbefehl erteilt wurde, war klar welche Aufgaben zu übernehmen waren. In einem bewaldeten Gebiet mit Bruchloch waren mehrere Personen als vermisst gemeldet wurden. Im Breitstellungsraum wurde eine Einsatzabschnittleitung mit Führungstrupp aufgebaut. Die Rettungshundestaffel als auch die Kameradinnen und Kameraden gingen mit 5 Flächensuchunden sowie 2 Mantrailern auf Suche im Gebiet. Die Kameradinnen und Kameraden halfen dabei den Hundeführern bei der Orientierung im unbekannten Gebiet als auch der medizinischen Versorgung der vermissten Personen.

Beim Auffinden der vermissten Personen wurden die Koordinaten durch die Rettungshundestaffel durchgegeben, so dass die Einsatzabschnitssleitung das Verbringen mittels Pendelverkehr organisieren musste.

    

Nach ca. 2 Stunden wurden alle 4 vermisste Personen aufgefunden und verbracht. Somit kam durch die Einsatzleitung der Befehl zum Versetzen in einen neuen Bereitstellungsraum. Es begann der zweite Teil der praktischen Ausbildung. 

In einem stark bewaldeten Gebiet in der Nähe des Wetzsteins wurden ebenfalls wieder mehrere Personen vermisst. Dabei wurde das Gebiet in zwei Abschnitte aufgeteilt. Durch die Hundestaffel als auch durch die Kameradinnen und Kameraden wurde die gleiche Vorgehensweise genutzt, wie im ersten Teil der praktischen Ausbildung. Lediglich die Verbringung der aufgefundenen Personen gestaltete sich schwieriger, da in den Wald kein Fahrzeug einfahren konnte. Die teils verletzten Personen mussten durch einen Rettungstrupp mit einer Rettungstrage verbracht werden. Dabei wurden GPS-Koordinaten als auch Einweiser genutzt. 

    

Nachdem alle vermissten Personen gefunden wurden, teilte die Einsatzleitung um 18.30 Uhr das Übungsende mit. Nach dem anstrengendem Tag ging es über in den gemütichen Teil und auf eine heiße Pizza gemeinsam mit der Rettungshundestaffel!

Wir danken der ASB Rettungshundestaffel Kronach für die unkomplizierte Vorbereitung als auch Durchführung der Übung. Es wurde sehr anschaulich durch die Hundeführer gezeigt, welche Schwierigkeiten bei einer Vermisstensuche auftreten können und wie man die gemeinsame Zusammenarbeit organisieren kann. Wir freuen uns auf weitere spannende und gemütliche Tage mit der Rettungshundestaffel und auf die besiegelte Freundschaft.

Auch den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lehesten sei an dieser Stelle ein Dank für die geleisteten Stunden und dem Engagement auszusprechen. Ebenfalls einen großen Dank an die Darsteller, die die Zeit aufbrachten, um uns bei der Übung zu unterstützen. 

Danke an die ASB Rettungshundestaffel für das zur Verfügung stellen der Bilder!

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